MTB Griffe für Downhill und Mountainbike
MTB Griffe für Trail, Enduro und Downhill. Lock-On-Modelle mit Single- oder Double-Clamp, ergonomische Formen mit Flügelgriff sowie leichte Push-On-Varianten für Race-Bikes. Durchmesser von 28 bis 35 mm, Gummimischungen von weich-dämpfend bis hart-direkt. Für den Lenker mit 22,2 mm Klemmbereich, auch als MTB-Griffe für Drehgriffschaltung in verkürzter Ausführung.

Worauf kommt es bei MTB Griffen wirklich an?
Griffdurchmesser, Gummimischung und Befestigung bestimmen, wie direkt du steuerst und wie frisch deine Hände nach einer langen Abfahrt noch sind. Für Trail und All-Mountain reichen Durchmesser um 30 bis 32 mm, im Enduro- und DH-Einsatz fahren die meisten Fahrer 32 bis 35 mm. Wer unter Handbeschwerden oder tauben Fingern leidet, sollte den Durchmesser konsequent anpassen, denn das kostet wenig und bringt oft mehr als ein neues Cockpit.
Flügelgriffe entlasten den Handballen auf langen Touren spürbar. Im Bikepark taugen sie weniger: Wer bei Stürzen die Hände nach vorne rutschen lässt, verliert dort den Halt schnell.
Lock-On oder Push-On, was sitzt sicherer?
Lock-On-Griffe werden per Innensechskant am Lenker festgeklemmt und verdrehen sich weder bei Regen noch nach einem Sturz. Single-Clamp, also nur innen geklemmt, ist die bessere Wahl: Der äußere Rand bleibt weich, keine harte Metallschelle drückt in die Hand, wenn man ganz außen greift. Double-Clamp sitzt etwas fester, kostet aber Greiffläche außen.
Push-On-Griffe halten durch Reibung oder Kleber. Sie sind leichter und günstiger, rutschen bei Nässe aber schneller durch, wenn die Gummis schon älter sind. Für den Bikepark oder aggressives Enduro-Riding ist Lock-On die klare Empfehlung. Push-On hat seinen Platz im XC und Marathon, wo jedes Gramm zählt.
Beim Festziehen der Klemmschraube das angegebene Drehmoment beachten. Carbon-Lenker reagieren empfindlich, 2 bis 3 Nm reichen in der Regel.
Häufige Fragen zu MTB Griffen
Welchen Griffdurchmesser brauche ich?
Für Trail und All-Mountain liegen 30 bis 32 mm richtig. Enduro- und DH-Fahrer fahren häufig 32 bis 35 mm, weil mehr Gummi Schläge besser schluckt. Wer kleinere Hände hat, sollte sich an der unteren Grenze orientieren: Ist der Griff zu dick, schließen die Finger nicht sauber, und die Ermüdung setzt früher ein.
Sind Lock-On-Griffe im Bikepark Pflicht?
Pflicht ist übertrieben, praktisch aber ja. Stürze und Randstein-Kontakt verdrehen Push-On-Griffe schnell, und ein verschobener Griff in der nächsten Abfahrt ist ein echtes Sicherheitsproblem. Lock-On kostet kaum mehr, sitzt nach einem Crash noch genauso wie vorher.
Können neue Griffe tauben Fingern vorbeugen?
Ja, wenn der Durchmesser vorher falsch war oder der Griff zu hart. Ein weicheres Compound dämpft Vibrationen besser und entlastet den Ulnarisnerv, der bei langen Abfahrten oft für das Kribbeln im kleinen Finger verantwortlich ist. Ergonomische Formen mit Auflageflügel verteilen den Druck auf mehr Handflächenfläche.
Wann sollte ich MTB Griffe wechseln?
Wenn die Gummistruktur abgefahren ist und der Grip bei Nässe nachlässt, ist es Zeit. Risse oder ausgehärteter Gummi sind klare Zeichen. Griffe unter 20 Euro tauscht man einfach jährlich aus, bei höherwertigen Modellen entscheidet der Verschleiß des Profils.
Schon den passenden Unterbau für die neuen Griffe? MTB Lenker






























